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BPM&O Jahreskongress (Köln)


BPM&O Jahreskongress (Köln)

10.-11.3.16

Was war los?
  • Erfahrungen von Kundenunternehmen mit BPM
  • Vorstellung des aktuellen Stands von BPM Software-Portalen 
  • Innovationen im BPM
  • Kurzworkshops zu Methoden für Prozessarbeit
Wer war da?

Ca. 85 Vertreter aus den Bereichen Organisationsentwicklung, Prozessmanagement  etc. aus verschiedenen Branchen – v. a. Kundenunternehmen von BPM&O.

… und warum war ich da?

auf Einladung des Veranstalters, des Beratungsunternehmens BPM&O, die uns in der Einführung von Prozessmanagement im Unternehmen begleiten.

Ich habe mich dazu überreden lassen, selbst auch einen Vortrag über die Erfahrungen bei unserem laufenden BPM-Einführungsprojekt zu halten

Unter anderem, weil wir perspektivisch die Integration unserer verschiedenen Management-Systeme und Zertifizierungen zu einem Integrierten Management System” (IMS) mit berücksichtigen.

BPM&O verfolgt seit vielen Jahren intensiv den für beide Seiten wertvollen Ansatz, ein hochwertiges Netzwerk zu Prozessmanagement aufzubauen (z. B. über den BPM Club, mit einer Xing-Gruppe mit fast 10.000 Mitgliedern sowie entsprechenden Veranstaltungen).

2016 wurde ihr Jahreskongress unter dem Titel “CPO´s@BPM&O” zum 1. Mal um einen 2. Tag, “Innovations@BPM&O” erweitert.

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1. Treffen Arbeitskreis “BPM@EVU” (bei den Stadtwerken Karlsruhe, 16.3.16)


1. Treffen Arbeitskreis “BPM@EVU”

Karlsruhe, 16.3.16

Prozesse schlank gestalten ist eine große Herausforderung, auch für Energieversorger. Prozesse digitalisieren. Prozesse kundenorientiert ausrichten.


Deshalb haben wir das langjährige, große Netzwerk genutzt, dass die Prozessmanagement-Beratung BPM&O seit vielen Jahren intensiv kultiviert, sowie mein eigenes Netzwerk, um einen Austausch innerhalb der Branche zu initiieren.

Viele Aspekte sind sicherlich branchenunabhängig oder sogar interessant, aus anderen Industrien und Bereichen zu lernen, aber die Strukturen, Unternehmenskultur, Herausforderungen und Strukturen bei vielen EVU – gerade Stadtwerken – sind sehr ähnlich, überregional steht man aber oft nur wenig in Konkurrenz.

Das spricht für einen brancheninternen Austausch.

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Präsentation: Was ist Prozessmanagement?


Präsentation: Was ist Prozessmanagement?

Eine Einführung

Dies ist eine kurze, allgemeinverständliche Darstellung von Prozessmanagement. Zielgruppe ist die erste Information von Mitarbeitern und durchaus auch Führungskräften.

Präsentation, 14 Folien

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Buch Rezension – Prozessorientierte Unternehmensführung (T. Knuppertz, U. Feddern)


Buch Rezension – Prozessorientierte Unternehmensführung

Prozessmanagement ganzheitlich einführen und verankern

 

Autoren: Thilo Knuppertz, Uwe Feddern

 

 

 

Notizen 2015, T. Speil

  • Gebundene Ausgabe: 308 Seiten
  • Verlag: Schäffer-Poeschel; Auflage: 1., Auflage (15. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3791029851
  • ISBN-13: 978-3791029856
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 2,3 x 21 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: *****  5 Sterne
    (3 Kundenrezensionen)

Meine persönliche Bewertung:  umfangreich, in vielen Belangen sehr detailliert

Amazon: link

–  Trotz des Amazon-links gibt es natürlich weitere Möglichkeiten um neue oder gebrauchte Bücher zu kaufen –


Dieser Blogbeitrag ist eine kurze Rezension des Buchs.
Ich habe ausführliche persönliche Notizen zum Buch aufgeschrieben.
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Das Buch ist meiner Meinung nach gut geeignet als Handbuch für Leiter von Organisationsabteilungen, die mit der Unternehmensführung gemeinsam das Unternehmen in Richtung einer Prozessorientierung verändern wollen.

Hierfür geht es auf sehr viele Aspekte fundiert ein. Es ist dadurch nicht sehr einfach zu lesen.

Es wird sehr gut begründet, warum die Unternehmensziele aus den Prozessen durch Prozessziele abgeleitet werden sollten, und wie dazu bspw. die Methode der Balanced Score Card als prozessorientierte BSC eingesetzt werden kann.

Daher sollte sich auch die Aufbauorganisation aus der Prozessorganisation ergeben.

Die funktionalen Führungskräfte stellen zur Auslastung von Ressourcen den Prozessen (bzw. Prozessmanagern) diese als “Ressourcenpool” zur Verfügung.

Auch auf Reifegradmodelle für Geschäftsprozessmanagement, v. a. das EDEN Modell und die BPM&O Prozessmanagement-Brille, wird ausführlich eingegangen.

Sehr betont wird die Wichtigkeit von Change Management und die Gestaltung systemischer, integrativer Beratung (von außen und/oder von innen).

Verschiedene hilfreiche Methoden wie Kollegiale Fallberatung oder die DIALOG-Methode werden beschrieben.


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Buch Rezension – Prozessmanagement für Dummies (T. Knuppertz)


Buch Rezension – Prozessmanagement für Dummies

Autor: Thilo Knuppertz

T. Knuppertz ist Geschäftsführer der Beratungsfirma BPM&O.

Diese hat mit ihrer Anwender-Community seit 2006 u. a. das BPM Reifegradmodell eden entwickelt.

T. Knuppertz ist mit Uwe Feddern zusammen auch Autor des Buchs Prozessorientierte Unternehmensführung (2011)

  • Taschenbuch: 334 Seiten
  • Verlag: Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA; Auflage: 1. Auflage (14. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3527703713
  • ISBN-13: 978-3527703715
  • Größe und/oder Gewicht: 1,8 x 17,6 x 24 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung:    
    (8 Kundenrezensionen)

Amazon: link

–  Trotz des Amazon-links gibt es natürlich weitere Möglichkeiten um neue oder gebrauchte Bücher zu kaufen –


Meine persönliche Bewertung:  gut, recht ausführlich, einfach lesbar


Inhaltsverzeichnis (PDF)


Dieser Blogbeitrag ist eine kurze Rezension des Buchs.
Ich habe ausführliche persönliche Notizen zum Buch aufgeschrieben.
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Schreibstil des Buchs

Als “Dummies” Buch soll es sich angenehm und ein wenig humorvoll lesen lassen. Das tut es. In den Formulierungen kommen viele Vergleiche vor. Durch die unterhaltsamen Überschriften ist allerdings oft nicht direkt klar, worum es im jeweiligen Inhalt geht – dafür muss man ihn lesen. Beispiel:

Kapitel 2

In der Vielfalt der Prozesse liegt die Stärke

  • Schuster, mach deine Leisten richtig: Leistungsprozesse
  • Rollstuhl oder Krücke – Unterstützungsprozesse
  • Guru, Guru – Führungsprozesse

Es geht also um die drei “klassischen” Prozessarten: Leistungsprozesse, Unterstützungsprozesse, Führungsprozesse

Der Rest der Formulierung ist eigentlich “überflüssig”, macht es aber unterhaltsamer.

Die Inhalte des Buchs sind aber sehr gut und geben einen breiten Einblick (und tiefer!) in Geschäftsprozessmanagement. Auf jeden Fall ein gutes Buch über BPM.


In der Rezension wird teilweise BPM (Business Process Management) als Abkürzung statt Prozessmanagement verwendet.

Aufgrund des Buchumfangs ist es hier nur möglich, beispielhaft auf ein, zwei Aspekte aus dem Buch einzugehen.


Mit Prozessmanagement kann man fantastische Sachen im Unternehmen machen. Prozesse können automatisiert werden, über Kennzahlen kann die Leistung gemessen und gesteuert werden, Änderungen können vorab simuliert werden… 

dies sind aber die “höheren Weihen” des Prozessmanagements. 

Zunächst geht es darum, Transparenz über die Arbeitsabläufe im Unternehmen und ihre Zusammenhänge zu erzeugen. Durch klare Verantwortlichkeiten können sie von Anfang bis Ende z. B. in Hinsicht auf Kundenorientierung, Aufwand und Geschwindigkeit hin  optimiert werden. Führungskräfte können gezielter führen, Mitarbeiter wissen direkt, was zu tun ist und wie Aufgaben mit der Strategie zusammen hängen. 


Prozessmodell – FLUG

Interessant fand ich die “Eselsbrücke” FLUG für die verschiedenen Prozessarten im Prozessmodell. Im Prozessmodell werden alle Prozesse im Unternehmen aufgenommen und hierarchisch gegliedert.

Dabei wird üblicherweise zwischen den Prozesstypen unterschieden:

F Führungsprozesse (oder: Managementprozesse)

L Leistungsprozesse (auch Kernprozesse genannt)

U Unterstützungsprozesse (oder: Support-/Serviceprozesse)

G Generelle, nicht prozessorientierte Aufgaben/Aktivitäten
(diese sollten < 10 % der Aufgaben ausmachen)

Aus der “Flug”- oder Vogelperspektive schaut man auf die Hauptprozesse des Unternehmens.

Diese Struktur entspricht dem Modell der Wertschöpfungskette (Porter; auch Wertkette genannt).

Die Wertschöpfung im Unternehmen (Wert für die Kunden schaffen, die die Leistungen des Unternehmens kaufen) wird in den Leistungsprozessen erzeugt. Führung und Unterstützung sind hierfür aber notwendig, erzeugen aber in sich keinen “kaufbaren” Wert oder Ergebnis.

Anzahl der Prozessebenen

Eine übliche Hierarchie für die Prozessebenen ist

  • Hauptprozesse            – Prozesse der 1. Ebene
    Prozesslandkarte des Unternehmens
    auf der obersten Ebene
  • Prozesse                          – Prozesse der 2. Ebene
  • Teilprozesse                  – Prozesse der 3. Ebene
  • (Subprozesse)               – Prozesse der 4. Ebene
  • Prozessaktivität          – Prozesse der 5. Ebene

Zusammen ergeben diese das Prozessmodell oder Prozesshaus des Unternehmens.

Die obersten beiden Prozessebenen werden top down von der Geschäftsführung und den obersten Führungskräften verabschiedet.

Prozessverantwortung nach Ebenen
  • 1. + 2. Ebene: in der Regel Bereichsleiter
  • 3. Ebene oft Abteilungsleiter
  • 4. Ebene: Teilprozesse Mitarbeiter oder Gruppenleiter
  • Aktivitätenebene: die Prozessbeteiligten (Ausführenden)

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